2018/19

Clubjahr 2018/19 mit unserem Präsidenten Thomas Binder

Der Leitspruch der Lions-Organisation lautet "we serve" - in der offiziellen Übersetzung "wir dienen". Wir Lions stellen unser Wissen, unser Können, unsere Erfahrungen, unsere Netzwerke und vor allem unsere Zeit zur Verfügung. Wir organisieren verschiedenste Veranstaltungen, bei denen wir selbst tatkräftig mitarbeiten, um mit den Einnahmen bedürftigen Menschen - vor allem in der eigenen Region - zu helfen. Ich bin ein Lion, weil mir diese Art zu helfen immer wieder Freude bereitet..

 

Bewährungshilfe - 17.Juni 2019

Aus dem Alltag der Bewährungshilfe haben bei einem Herren/Damen/Gäste-Abend Brigitte Leiner und Christa Koblinger höchst Interessantes berichtet. Etwa von der Herausforderung, dass bis zu 40 Klienten gleichzeitig betreut werden müssen oder dass in 70 Prozent der Causen Rückfälle verhindert werden können. Bewährungshilfe ist immer Beziehungsarbeit, in der man "einen Draht zueinander" finden muss - mit dem Ziel, ein soziales Netzt für die Zeit danach zu schnüren. Hut ab jedenfalls vor all jenen, die sich in diesem Bereich haupt- oder ehrenamtlich engagieren!

Lions - Kiwanis - Rotary Benefizlauf - 26.Mai 2019

Ein tolles Ergebnis: 4.130 Euro an Spenden hat der Charity-Run auf dem Trabrennplatz in Baden eingebracht. Damit können wir den Kauf eines neuen Rollstuhls für einen jungen Mann unterstützen, der an einer seltenen Muskel-Erkrankung leidet.
 
Wir danken allen Läuferinnen und Läufern sowie deren Sponsoren allerherzlichst für ihre Einsatz und ihre Hilfe!

Die Privatstiftung - 6.Mai 2019

Wem gehören die gut 3.000 Privatstiftungen in Österreich? Was wollen die Stifter damit bezwecken? Wie kann man sie (theoretisch) wieder auflösen? Unser Lions-Freund Florian Haselwanter hat in seinem Vortrag ein an sich trockenes Thema mit jeder Menge Leben erfüllt.

Viele der Privatstiftungen funktionieren sehr gut, halten das Vermögen von Familien zusammen oder wirken in einem gemeinnützigen Sinne. Fehlen Einigkeit oder Zusammenhalt, können Stiftungen hingegen „schlimmer als zehn Scheidungsverfahren“ sein.

Für Interessierte: Ab wann, sprich welchem Vermögen, ist man „dabei“? Nun, angesichts der nicht unerheblichen laufenden Kosten müsste man dafür schon ein paar Millionen auf der Seite haben. Und an der Steuer kann man ohnehin nichts vorbeischummeln – Stiftungen sind für die Finanz ein offenes Buch, sie darf überall hineinschauen.

Danke Florian für den spannenden Aufriss!

Merkur-Tag - 4.Mai 2019

83 (!!!) randvoll gefüllte Rot-Kreuz-Boxen für Bedürftige im Raum Baden/Bad Vöslau, dazu noch 4 Kartons mit Geschenk- und Hygiene-Artikeln für Kinder in Rumänien und Bulgarien (Aktion "Weihnachten im Schuhkarton") - der Lions-Merkur-Tag am 4.Mai war auch heuer wieder
ein außergewöhnlicher Erfolg.

Und dann waren da noch die drei türkischen Mitmenschen, die nicht nur EINEN Artikel vorbeigebracht haben. Nein, der komplette Inhalt des Einkaufswagens landete auf unserem Sammeltisch. Noch beeindruckender die Erklärung von einem der drei: „Mir geht es gut. Ich habe einen tollen Job als Betonierer. Verdiene damit ausreichend Geld. Als ich hierher kam, wurde mir oft und sehr geholfen. Jetzt kann ich was zurückgeben.“ Dankbarkeit goes Gänsehaut.

Wir sagen ein allerherzlichstes Danke allen Kunden des Merkur-Marktes in Bad Vöslau, die "ein Stück mehr in den Einkaufswagen" gelegt haben, sowie allen Helferinnen und Helfern der Lions-Clubs Baden Helenental, Bad Vöslau und Baden St.Helena!

 

Schönbrunn - 15.April 2019

Nachts allein im Museum ... eine exklusive, höchst interessante und kurzweilige Privatführung, die teilweise auch abseits der üblichen Besichtigungspfade führte. Besonders beeindruckt haben der Blick vom Dach auf den Schlosspark bei abendlichem Sonnenschein, der mächtige Dachstuhl und die Berglzimmer mit den exotischen Landschaftsmalereien. Den Abschluss bildete ein Abendessen im Stöckl.

Beethoven in Baden - 18.März 2019

Ludwig van Beethoven war ein Frischluftfanatiker, Naturliebhaber und Bäderfreund – und hat daher regelmäßig die Kurstadt Baden besucht. Weil er oft mitten in der Nacht in voller Lautstärke auf seinem Klavier gespielt hat, war er – wem könnte man es verdenken – nicht unbedingt der beliebteste aller Sommerfrischler, immer wieder wurde er auch seines Quartiers verwiesen. Mit Verve erzählt und mit Anekdoten gespickt, hat Beethoven-Experte Alfred Willander die zahlreichen Interessierten in die Welt des frühen 19.Jahrhunderts entführt – mit Zahlen, Daten und Fakten etwa dazu, welche Kompositionen in Baden entstanden sind (Neunte Symphonie, Missa solemnis). Den Abschluss bildete ein kurzer Ausblick auf das Beethoven-Jahr 2020.

Ernährung und Gesundheit - 4.Februar 2019

Der frühere Spitzensportler und jetzige Gesundheits- und Bewegungstrainer Markus Stadlmann beschäftigt sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Wohlbefinden – physisch und psychisch. Der Fokus seines von Daniela Böck unterstützten Vortrags (samt Kostproben) lag dabei auf der Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen für unsere Gesundheitsvorsorge.  

Weihnachtsfeier - 15.Dezember 2018

Stilvoller Beginn mit Maroni und Punsch auf der Terrasse in fast schon kitschigem Winterwonderland-Ambiente, dann eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im möglicherweise neuen Clublokal des Hotels "At the Park" - so ist das Clubleben 2018 zu Ende gegangen. Und fast schon zur Tradition geworden ist das kleine Weihnachtskonzert mit Andreas am Akkordeon sowie dem inzwischen stimmgewaltigen Lions-Chor - gemeinsam wurde ein Potpourri aus klassischen und internationalen Weihnachtsliedern und -hits zum Besten gegeben.   

Schaurig-schönes Baden - 3.Dezember 2018

Eingemauerte Nonnen, geheime Alchemisten-Labors, Pranger und Galgen oder auch Reliquien am Nachtkastl - tragische und gruselige Geschichten rund um unsere Stadt haben uns Christine Triebnig-Löffler und die einschlägig bewanderte Autorin Gabriele Hasmann auf unserem gemeinsamen abendlichen Spaziergang durch das "schaurig-schöne" Baden erzählt. Und was es mit jener schwarzen Frau, die durch den Spiegel geht, und einem ausgekochten Totenschädel auf sich hat ... das bleibt das Geheimnis jener, die sich getraut haben mitzugehen. Ein spannender Abend!

Eröffnung der Punschhütte - 23.November 2018

Stimmiger Auftakt unserer Punschhütten-Saison im Rahmen der Badener Adventmeile - mit vielen Gästen, wärmenden Getränken, köstlichen Schmankerln und Gustav Mosers gepflegten vorweihnachtlichen Songs. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns vorbeizuschauen. Die Punschhütte ist bis 6.Jänner geöffnet. Genießen und zugleich Gutes tun!

Landespolizeidirektor Kogler zu Gast - 5.November 2018

Die Sicherheitslage in Niederösterreich sowie die Herausforderungen und Zukunftsstrategien waren die zentralen Themen des angeregten Vortrags- und Diskussionsabends von Landespolizeidirektor Konrad Kogler vor Mitgliedern des LC Baden Helenental und ausgewählten Gästen.  

Trotz der aktuell guten Situation müsse man, so Kogler, immer vorsichtig sein, eine 100-prozentige Sicherheit gebe es nicht. Die Polizei habe durch verschiedene Maßnahmen einiges erreicht und sei viele bewährte Partnerschaften eingegangen - von den Schulen über Elternvereine, die Wirtschaft und anderen Institutionen. Die Hauptbeteiligten seien aber die einzelnen Personen, ob Jung ob Alt, die Aufmerksamkeit der Menschen und das Vertrauen in die Polizei seien wichtige Parameter, die es immer wieder zu pflegen gilt. Die allgemeine Kriminalität ist rückläufig, die Suchtgiftkriminalität hingegen im Steigen.

Als einen Schwerpunkt der künftigen Polizeiarbeit nannte Kogler den Kampf gegen die Cyberkriminalität. Technik ist, wie sie uns heute zur Verfügung steht, grundsätzlich wertneutral zu sehen; wichtig ist, wie sie genützt wird und vor allem zu welchen Zwecken. Technik müsse jedenfalls beherrschbar sein und bleiben. Bei diesem Punkt hatte Kogler gleich selbst eine Herausforderung zu lösen, denn die Technik im Vortragssaal des Hotels erfüllte die gestellten Anforderungen nicht. Für Kogler kein Problem, denn er gab einige Anleitungen und konnte sein Exempel auf Mobiltelefone der TN umleiten und auf diese Art plausibel machen, was sich auf diesem Gebiet heutzutage abspielt.

Täter seien der Polizei immer einige Schritte voraus, weil sie sich an keine gesetzlichen Rahmenbedingungen halten müssen. Die neue Technik (Handys etc) machen Täter tatortungebunden. Auch die Zeit spiele nicht mehr eine so große Rolle, denn der Startknopf als Auslöser kann beliebig und von überall gedrückt werden. Das Ziel sei zu destabilisieren und andere, von Einzelpersonen beginnend über Gruppen, Institutionen bis Staaten wirtschaftlich zu schwächen oder persönlich zu ruinieren. Niemand ist davor gefeit. Wirklich schützen kann und muss sich jede einzelne Person, beginnend von „Was gebe ich von mir preis“ bis über die selbst gewählten Passwörter, die oft eher fantasielos gewählt würden.

Cyberkriminalität ist auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation zu sehen. Botschaften von geflüchteten Personen werden in Sekundenschnelle in die Welt gesetzt und damit gewünschte oder auch unerwünschte Reaktionen ausgelöst. Cyberkriminalität ist ohne Netzwerkdenken nicht in den Griff zu bekommen. Da gebe es keine Bezirks- oder Landesgrenzen, das funktioniere nur staatenübergreifend. Datensicherheit wird ein Thema der Zukunft sein, nicht nur für die Polizei, sondern generell. 

Resümee des Vortrages und der Diskussion: Landespolizeidirektor Kogler, eine Top-Führungskraft mit klaren Vorstellungen für die künftige Polizeiarbeit. 

 

Gedanken zum Gedenkjahr - 29.Oktober 2018

Mit einem Vortragsabend am Montag, 29.Oktober, im ZIB (Zentrum für interkulturelle Begegnung) hat der Lions Club Baden Helenental seinen Beitrag zum Gedenkjahr 2018 geleistet.  

Von den ersten Spuren des jüdischen Lebens in unserer Region im 14.Jahrhundert in Traiskirchen über die ersten Badegäste in Baden im 17.Jahrhundert bis ins Jahr 1938, als Baden die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs war, hat sich der Bogen von Dr.Christine Triebnig-Löfflers Referat gespannt. Die Liste jener jüdischer Persönlichkeiten, die Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in Baden ganz besonders geprägt haben, ist lang. Nur einige Namen: Fanny von Arnstein (mit ihrem Salon), Adolf Ignaz Mautner von Markhof  (Begründer der Unternehmensdynastie), Gustav Ritter von Epstein (Bauherr der von Otto Wagner geplanten Villa Rainer), Max Reinhardt (Theatergründer), Hugo Wiener (Kabarettist und Komponist) und viele andere. Gemeinsam war ihnen auch ein oftmals bedeutendes soziales Engagement (Stiftungen etc.). Den Abschluss des Vortrags bildete die Geschichte der Synagoge Baden, in deren Räumlichkeiten der Lions-Abend stattgefunden hat.

Im Anschluss daran hat Felix Vorberg, den wir Lions bei seinem Gedenkdienst finanziell unterstützt haben, von der Geschichte und den Grundsätzen des Gedenkdienstes an sich ebenso erzählt wie von seiner ereignisreichen einjährigen Tätigkeit in Ramat Gan bei Tel Aviv. Das dortige Altersheim betreut vorwiegend gebürtige exilierte Österreicherinnen und Österreicher. Die Berichte über seine Aufgaben (Pflege, Betreuung, Gespräche) und persönlichen Erfahrungen vermittelten einen starken Eindruck davon, warum aktive Erinnerungsarbeit – auch mit Jugendlichen – auch heute noch von Bedeutung ist. Mit einigen seiner betreuten Heimbewohner ist Felix Vorberg weiterhin in Kontakt – per Facebook, das durchaus auch von der älteren Generation beherrscht und verwendet wird. Unvergesslich ist ihm auch die Verabschiedung in Ramat Gan: „Nie wieder werden so viele Frauen um Dich weinen!“

Ein spannender, lehrreicher, wertvoller Abend.

 

   

Besuch beim Bürgermeister - 21.September 2018

Besuch des Vorstandes 2018/19 bei Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Führung durch das Fotofestival La Gacilly - 27.Juli 2017

Eine ganze Stadt als Galerie: Den gesamten Sommer über gastiert Europas größtes Foto-Festival La Gacilly mit 2.000 Bildern in Baden. Straßen, Gassen und Plätze verwandeln sich in ein szenisches Gesamtkunstwerk. Fotokünstler ersten Ranges beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit dem Generalthema der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt – und hier vor allem mit dem Verhältnis zu den Tieren. Ein Schwerpunkt ist dabei Afrika gewidmet.

In Vertretung des künstlerischen Leiters Lois Lammerhuber genossen wir eine höchst kundige Führung durch Dr.Christine Triebnig-Löffler auf den Themen-Pfaden im Doblhoffpark – und erfuhren dabei von einer fotografischen Arche Noah, von „menschlichen“ Hunden, Elefanten vor virtuellen Gemälden, dem vielschichtigen schwarzen Kontinent und vielem mehr.

Ausgeklungen ist der Abend dann bei einem gemütlichen Sommerheurigen.    

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