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2018/19

Schaurig-schönes Baden - 3.Dezember 2018

Eingemauerte Nonnen, geheime Alchemisten-Labors, Pranger und Galgen oder auch Reliquien am Nachtkastl - tragische und gruselige Geschichten rund um unsere Stadt haben uns Christine Triebnig-Löffler und die einschlägig bewanderte Autorin Gabriele Hasmann auf unserem gemeinsamen abendlichen Spaziergang durch das "schaurig-schöne" Baden erzählt. Und was es mit jener schwarzen Frau, die durch den Spiegel geht, und einem ausgekochten Totenschädel auf sich hat ... das bleibt das Geheimnis jener, die sich getraut haben mitzugehen. Ein spannender Abend!

Eröffnung der Punschhütte - 23.November 2018

Stimmiger Auftakt unserer Punschhütten-Saison im Rahmen der Badener Adventmeile - mit vielen Gästen, wärmenden Getränken, köstlichen Schmankerln und Gustav Mosers gepflegten vorweihnachtlichen Songs. Wir laden Sie herzlich ein, bei uns vorbeizuschauen. Die Punschhütte ist bis 6.Jänner geöffnet. Genießen und zugleich Gutes tun!

Landespolizeidirektor Kogler zu Gast - 5.November 2018

Die Sicherheitslage in Niederösterreich sowie die Herausforderungen und Zukunftsstrategien waren die zentralen Themen des angeregten Vortrags- und Diskussionsabends von Landespolizeidirektor Konrad Kogler vor Mitgliedern des LC Baden Helenental und ausgewählten Gästen.  

Trotz der aktuell guten Situation müsse man, so Kogler, immer vorsichtig sein, eine 100-prozentige Sicherheit gebe es nicht. Die Polizei habe durch verschiedene Maßnahmen einiges erreicht und sei viele bewährte Partnerschaften eingegangen - von den Schulen über Elternvereine, die Wirtschaft und anderen Institutionen. Die Hauptbeteiligten seien aber die einzelnen Personen, ob Jung ob Alt, die Aufmerksamkeit der Menschen und das Vertrauen in die Polizei seien wichtige Parameter, die es immer wieder zu pflegen gilt. Die allgemeine Kriminalität ist rückläufig, die Suchtgiftkriminalität hingegen im Steigen.

Als einen Schwerpunkt der künftigen Polizeiarbeit nannte Kogler den Kampf gegen die Cyberkriminalität. Technik ist, wie sie uns heute zur Verfügung steht, grundsätzlich wertneutral zu sehen; wichtig ist, wie sie genützt wird und vor allem zu welchen Zwecken. Technik müsse jedenfalls beherrschbar sein und bleiben. Bei diesem Punkt hatte Kogler gleich selbst eine Herausforderung zu lösen, denn die Technik im Vortragssaal des Hotels erfüllte die gestellten Anforderungen nicht. Für Kogler kein Problem, denn er gab einige Anleitungen und konnte sein Exempel auf Mobiltelefone der TN umleiten und auf diese Art plausibel machen, was sich auf diesem Gebiet heutzutage abspielt.

Täter seien der Polizei immer einige Schritte voraus, weil sie sich an keine gesetzlichen Rahmenbedingungen halten müssen. Die neue Technik (Handys etc) machen Täter tatortungebunden. Auch die Zeit spiele nicht mehr eine so große Rolle, denn der Startknopf als Auslöser kann beliebig und von überall gedrückt werden. Das Ziel sei zu destabilisieren und andere, von Einzelpersonen beginnend über Gruppen, Institutionen bis Staaten wirtschaftlich zu schwächen oder persönlich zu ruinieren. Niemand ist davor gefeit. Wirklich schützen kann und muss sich jede einzelne Person, beginnend von „Was gebe ich von mir preis“ bis über die selbst gewählten Passwörter, die oft eher fantasielos gewählt würden.

Cyberkriminalität ist auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation zu sehen. Botschaften von geflüchteten Personen werden in Sekundenschnelle in die Welt gesetzt und damit gewünschte oder auch unerwünschte Reaktionen ausgelöst. Cyberkriminalität ist ohne Netzwerkdenken nicht in den Griff zu bekommen. Da gebe es keine Bezirks- oder Landesgrenzen, das funktioniere nur staatenübergreifend. Datensicherheit wird ein Thema der Zukunft sein, nicht nur für die Polizei, sondern generell. 

Resümee des Vortrages und der Diskussion: Landespolizeidirektor Kogler, eine Top-Führungskraft mit klaren Vorstellungen für die künftige Polizeiarbeit. 

 

 

Gedanken zum Gedenkjahr - 29.Oktober 2018

Mit einem Vortragsabend am Montag, 29.Oktober, im ZIB (Zentrum für interkulturelle Begegnung) hat der Lions Club Baden Helenental seinen Beitrag zum Gedenkjahr 2018 geleistet.  

Von den ersten Spuren des jüdischen Lebens in unserer Region im 14.Jahrhundert in Traiskirchen über die ersten Badegäste in Baden im 17.Jahrhundert bis ins Jahr 1938, als Baden die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs war, hat sich der Bogen von Dr.Christine Triebnig-Löfflers Referat gespannt. Die Liste jener jüdischer Persönlichkeiten, die Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in Baden ganz besonders geprägt haben, ist lang. Nur einige Namen: Fanny von Arnstein (mit ihrem Salon), Adolf Ignaz Mautner von Markhof  (Begründer der Unternehmensdynastie), Gustav Ritter von Epstein (Bauherr der von Otto Wagner geplanten Villa Rainer), Max Reinhardt (Theatergründer), Hugo Wiener (Kabarettist und Komponist) und viele andere. Gemeinsam war ihnen auch ein oftmals bedeutendes soziales Engagement (Stiftungen etc.). Den Abschluss des Vortrags bildete die Geschichte der Synagoge Baden, in deren Räumlichkeiten der Lions-Abend stattgefunden hat.

Im Anschluss daran hat Felix Vorberg, den wir Lions bei seinem Gedenkdienst finanziell unterstützt haben, von der Geschichte und den Grundsätzen des Gedenkdienstes an sich ebenso erzählt wie von seiner ereignisreichen einjährigen Tätigkeit in Ramat Gan bei Tel Aviv. Das dortige Altersheim betreut vorwiegend gebürtige exilierte Österreicherinnen und Österreicher. Die Berichte über seine Aufgaben (Pflege, Betreuung, Gespräche) und persönlichen Erfahrungen vermittelten einen starken Eindruck davon, warum aktive Erinnerungsarbeit – auch mit Jugendlichen – auch heute noch von Bedeutung ist. Mit einigen seiner betreuten Heimbewohner ist Felix Vorberg weiterhin in Kontakt – per Facebook, das durchaus auch von der älteren Generation beherrscht und verwendet wird. Unvergesslich ist ihm auch die Verabschiedung in Ramat Gan: „Nie wieder werden so viele Frauen um Dich weinen!“

Ein spannender, lehrreicher, wertvoller Abend.

 

   

Besuch beim Bürgermeister - 21.September 2018

Besuch des Vorstandes 2018/19 bei Bürgermeister Stefan Szirucsek.

Führung durch das Fotofestival La Gacilly - 27.Juli 2017

Eine ganze Stadt als Galerie: Den gesamten Sommer über gastiert Europas größtes Foto-Festival La Gacilly mit 2.000 Bildern in Baden. Straßen, Gassen und Plätze verwandeln sich in ein szenisches Gesamtkunstwerk. Fotokünstler ersten Ranges beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit dem Generalthema der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt – und hier vor allem mit dem Verhältnis zu den Tieren. Ein Schwerpunkt ist dabei Afrika gewidmet.

In Vertretung des künstlerischen Leiters Lois Lammerhuber genossen wir eine höchst kundige Führung durch Dr.Christine Triebnig-Löffler auf den Themen-Pfaden im Doblhoffpark – und erfuhren dabei von einer fotografischen Arche Noah, von „menschlichen“ Hunden, Elefanten vor virtuellen Gemälden, dem vielschichtigen schwarzen Kontinent und vielem mehr.

Ausgeklungen ist der Abend dann bei einem gemütlichen Sommerheurigen.