Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihre Emailadresse und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:



Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

2016/17

ABBA-Benefizkonzert in der Halle B – 19.Mai 2017

„Mamma Mia“, „Dancing Queen“ oder „The Winner Takes It All“ – wer kennt sie nicht, die größten Hits von ABBA, einer der berühmtesten und erfolgreichsten Pop-Bands aller Zeiten. 380 Millionen Tonträger haben Sie in Ihrer langen Karriere verkauft. Am Freitag, 19.Mai 2017, waren die Songs des schwedischen Quartetts (und viele mehr) wieder zu hören – bei unserem Benefiz-Konzert der Wiener Top-Formation „THE REAL ABBA tribute“ in der Halle B in Baden. Den hunderten begeisterten Fans bot die Band eine tolle Show – bei „Dancing Queen“ gegen Ende haben dann auch (fast) alle Besucher mitgetanzt. Wie angekündigt, war es ein 2-stündiges Feuerwerk an Hits und eine Zeitreise durch die ABBA-Musikgeschichte – von „Waterloo“ über „Fernando“ bis zum abschließenden Thema des Abends: „Thank You For the Music“. Ein würdiger Schlusspunkt eines gelungenen Konzertabends.

 

Friedrich Orter im Gespräch - 27.März 2017

1980 war Friedrich Orter bei der Geburtsstunde der ORF-Osteuropa-Redaktion dabei, dreieinhalb Jahrzehnte lang hat er von insgesamt 14 Kriegsschauplätzen der Welt berichtet. Wie er diese Zeit erlebt hat und wie er die derzeitigen Veränderungen in der Weltordnung (Syrien-Krieg, Migration, Donald Trump) einschätzt, das hat er in einer Benefizveranstaltung des Lions Club Baden Helenental im Sparkassensaal eindrucksvoll geschildert. Nach einem ausführlichen Blick hinter die Kulissen der Arbeit eines Kriegsreporters (Friedrich Orter selbst sieht sich vielmehr als „Opferberichterstatter“) konfrontierte das interessierte Publikum im ausverkauften Sparkassensaal den Gast mit Fragen zu aktuellen politischen Entwicklungen. Beleuchtet wurden dabei die Gründe für das bisherige Scheitern der Syrien-Friedensgespräche, die Rolle Europas und der USA im Nahen Osten, aber auch die Hintergründe der Flüchtlingsbewegung über das Mittelmeer in Richtung Europa. Ein spannender, lehrreicher und hochinteressanter Abend. An dessen Ende stand Friedrich Orter dann auch noch gerne zum Signieren seiner Bücher zur Verfügung, die die Buchhandlung Schütze zum Verkauf aufgelegt hatte. Der Erlös der Veranstaltung kommt karitativen Projekten zugute.

Neujahrswanderung auf den Harzberg – 6. Jänner 2017

Minus 7 Grad, eisiger Wind - für 16 wetterfeste Lions beziehungsweise Lions-Frauen sowie 3 Lions-Hunde war die traditionelle Winterwanderung zu Jahresbeginn zwar eine Herausforderung, aber kein Problem. Vom Treffpunkt bei der Waldandacht in Bad Vöslau ging es über eine gemütliche Route knapp eineinhalb Stunden lang zur Jubiläumswarte auf dem Harzberg, wo ein verdienter Mittagsimbiss auf uns wartete – mit Käsespätzle, Kaspressknödeln, dem selbst gebrauten Hausbier und anderen Köstlichkeiten Das Freigehege mit den Rotnackenkängurus war leider verwaist, die Tiere hatten sich angesichts der Kälte verständlicherweise in ihren Stall zurückgezogen. Zurück ging es über einen etwas direkteren Weg wieder zur Waldandacht. Ein gelungener Auftakt ins Neue Jahr.

Löwen, Bären, Wölfe, Luchse - 17.Oktober 2016

Die Ansiedelung der „großen Beutegreifer“ (Bären, Wölfe, Luchse) in Österreich und das Verhältnis zwischen Mensch und Tier – das war das höchst interessante Thema eines Vortrags von Dr. Georg Rauer, seines Zeichens offizieller Bärenanwalt und Wolfsbeauftragter der zuständigen Koordinierungsstelle an der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Wie gehen wir mit den „Zuwanderern“ aus der Tierwelt um? Welche Probleme treten auf und müssen – auch auf politischer Ebene – gelöst werden? Das sind die zentralen Fragen, mit denen Georg Rauer als Vermittler zwischen den Experten-Abteilungen des Bundes, der Bundesländer und den Tierschutz-Verbänden beschäftigt ist. Seine Aufgaben reichen von der Erstellung von Gutachten über die Bestandaufnahme und das Monitoring bis hin zur Schadensaufnahme („ein blutiges Geschäft“). Grundsätzlich ist der Lebensraum für beide Seiten vorhanden, Konfliktpotenzial tritt allerdings wegen mancher Schäden etwa in der Landwirtschaft (Schafrisse etc.) oder wegen der Wilderei auf – wobei Bären, Wölfe und Luchse im Prinzip sehr anpassungsfähig sind – sie haben weniger Probleme mit uns als wir mit ihnen, so Georg Rauer. Für eine Wiederansiedelung gibt es jedenfalls gute Gründe – ethische und ökologische. Und: Vor allem für Bären und Wölfe sind Österreichs Wälder angesichts des hohen Wildbestandes ein wahres „Schlaraffenland“. Schlussfrage an den Experten: Bären sind an sich sehr scheu. Aber was tun, wenn man bei einer Wanderung unvermittelt doch einmal auf einen Bären trifft? Antwort: Ruhig bleiben (gut gesagt), langsam zurückgehen, im Notfall auf den Boden kauern – und kein Erinnerungsfoto machen! Danke!

Neues Mitglied aufgenommen – 19.September 2016

Erfreulicher Tagesordnungspunkt bei unserem Herrenabend am 19.September: Als neues Mitglied ist Wolf-Rüdiger Brand feierlich aufgenommen worden. Schon über die vergangenen Monate hinweg haben wir ihn kennen und schätzen gelernt. Willkommen – wir freuen uns!

Tower-Visite bei „Präsidentenwetter“ – 9.September 2016

Nicht mit einem "AirPower"-, sondern einem "AirTOWER"-Tag haben wir an einem Hochsommertag Anfang September den Veranstaltungsreigen des Clubjahres 2016/2017 eingeläutet. Ziel: der normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Tower des Flughafens Wien-Schwechat.

Nach der Anreise per – fast ausverkauftem – Bus erwartete uns ein spannender Vortrag, in dem der Tower-Supervisor ausführlich über die Aufgaben und Anforderungen für die MitarbeiterInnen der österreichischen Flugsicherung referierte. Wer hätte beispielsweise gewusst, dass zu den Aufgaben der Austro Control neben der Gewährleistung der Sicherheit und des „fließenden“ Flugverkehrs auch die Ausgabe von Pilotenscheinen, die „Pickerl“-Vergabe für Fluggeräte, der Flugwetterdienst und sogar der Umweltschutz (Lärmvermeidung etc.) gehören? Highlight des Nachmittags war die anschließende Besichtigung des Tower-Herzstücks, der Kanzel im 24.Stock, wo bis zu 7 Controller zugleich den Flugverkehr in Wien-Schwechat regeln und leiten. Auffallend: die perfekten Klima- und Schallverhältnisse, die das unmittelbare Umfeld der Diensthabenden möglichst stressfrei gestalten sollen. Wie sich ein typisches Kommando eines Fluglotsen ans Cockpit anhört? Zum Beispiel so: "AUA 123 turn left - HDG 150 - descend 3000 feet - cleared ILS - approach RWY 16" ... und schon gleitet der Flieger in die richtige Landeschneise ein. Es bleibt ihm übrigens auch gar nichts anderes übrig - den Anordnungen der Fluglotsen ist Folge zu leisten, sie sind nämlich Weisungen, wie wir gelernt haben. Bis zu 900 Flugbewegungen (Starts/Landungen) täglich sind in Wien auf diese Art zu bewältigen. Den Abschluss unseres Ausflugs bildete eine verdiente Stärkung im Landgasthaus DERjungWIRT in Göttlesbrunn, ausgezeichnet von Falstaff und Gault Millau. Bei einem Wiener Buffet einschließlich Ofenbratl vom Tullnerfelder Schwein ließen wir den Abend genüsslich ausklingen. Und weil wir per Bus unterwegs waren, konnten wir auch noch das eine oder andere Tröpferl verkosten – ausnahmsweise.

 

Begräbnis und Trauerfeier für Lions-Freund Peter Pursch - 9. August 2016

Ich bin von Euch gegangen, nur für einen kurzen Augenblick und gar nicht weit.
Wenn Ihr dahin kommt, wo ich jetzt bin,
werdet Ihr Euch fragen, warum Ihr geweint habt.

(Lao Tse)

 

Während der zweiten Juli-Hälfte hat sich unser Lions-Freund Peter Pursch seinen – letzten großen – Wunsch erfüllt und den Kilimanjaro bestiegen. Zwei Tage nach der Rückkehr hörte sein Herz zu schlagen auf.

Am 9.August 2016 haben wir von ihm am Friedhof Pfaffstätten Abschied genommen und ihm ein letztes „Auf Wiedersehen“ zugerufen. Viele unserer Lions-Freunde – neben der Familie und zahllosen Weggefährten – waren traurige Begleiter am letzten Weg.

Dkfm. Peter Pursch hat den Lions Club Baden Helenental und das Clubleben nicht nur geprägt, sondern auch stark beeinflusst. Er wurde dafür mit dem Melvin Jones Award ausgezeichnet und hat heuer für seine 20-jährige Mitgliedschaft eine entsprechende Erinnerungsnadel bekommen. Vor allem als Marketinggenie konnte er sich regelmäßig einbringen, zahlreiche Konzerte veranstalten, prominente Persönlichkeiten zum Club bringen, Sponsoren aufstellen und Gelder lukrieren. Die wurden dann in Folge im selben großen Ausmaß an Bedürftige weitergereicht. Sein Präsidentenjahr brachte einen nie zuvor gekannten Aufschwung.

Zu helfen – getreu nach dem Lions-Motto – war auch im persönlichen und privaten Bereich seine Maxime. Diese Hilfsbereitschaft ließen ihn und seine Familie schon vor 25 Jahren eine Flüchtlingsfamilie – damals aus Osijek – aufnehmen, wie derzeit die in seinem Haus untergebrachte 5-köpfige Familie aus Syrien.

Wir danken ihm, dass wir seine Freunde sein durften. Möge er in Frieden ruhen. Er fehlt uns sehr.

 

Unser neuer Präsident: Michael Budinsky

Im aktuellen Club-Jahr ist Dr. Michael Budinsky unser Präsident - er hat sich ein vielseitiges Programm vorgenommen, wir können uns daher auf zahlreiche Highlights freuen. Allen voran erwartet uns ein Konzert der Extraklasse. 

Ein vorrangiges Ziel unseres Präsidenten ist die Stärkung des Club-Zusammenhalts. Und über allem steht natürlich an oberster Stelle die Hilfe für bedürftige Mitmenschen - getreu unserem Motto: Wir helfen persönlich, rasch und unbürokratisch!